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In ihrer Blütezeit, im 17.Jahrhundert, gehörte Isphahan zu den reichsten und prächtigsten Städten der Welt. Handwerksmeister aus aller Welt wurden in den königlichen Manufakturen beschäftigt um unvergleichliche Kunstwerke aus Messing, Kupfer, Gold und Textilien, hier speziell Teppiche, zu fertigen.
Der Fayencenschmuck der Moscheenkuppeln sowie die reichhaltigen Verzierungen der Paläste mit Palmetten, Ranken und Mosaiken wurden zum Vorbild der Knüpfmeister. Seit Shah Abbas gilt der Isphahan als Inbegriff des prachtvollen und edlen Teppichs.
Bei dem hier abgebildeten Exemplar handelt es sich um eine seltene Meisterknüpfung.
Die außergewöhnliche Muster- und Farbgebung trägt im Kopfteil der Bordüre die Signatur des Knüpfmeisters. Als Flormaterial wurde erstklassige Korkwolle und ein hoher Anteil an Naturseide verwendet. Das Kettmaterial besteht ebenfalls aus edler Naturseide.
Durch die enorm feine Handknüpfung mit ca. 810.000 Knoten pro qm ist die Musterung außerordentlich klar und konturenreich.