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Seine höchste Blüte erreichte Ardebil unter den Safaviden im 16. und 17. Jahrhundert. Heute ist Ardebil ein bedeutender Handelsplatz. Als während der beiden Weltkriege die kaukasische Teppichproduktion zurück ging, begann man in der Region um Ardebil kaukasische Motive zu knüpfen. Ardebil-Teppiche sind stets stilisiert, aber nicht so streng wie kaukasische Teppiche. Die heutige Produktion zeichnet sich durch überaus klare Zeichnung und exakte Knüpfung aus.
Für Kette- und Schuß wird mehrfädige Baumwolle verwendet.Robuste Schurwolle wird für den Flor verwendet. Die Knotenform ist der türkische Knoten. Die Schur ist sehr kurz, typisch für Ardebil. Die Ardebil- Provenienz kommt im Iran immer seltener vor.