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ist die persische Bezeichnung für von Kurden geknüpfte Teppiche.
Sie siedeln heute im gesamten Westen Persiens und den Grenzgebieten des Irak, Azerbaijan und der Türkei.
Der kurdische Teppich stellt meist einen rustikalen, kräftigen Wollteppich mit dichtem Flor und großer Strapazierfähigkeit dar. Ihre meist in dunklen Farbtönen gehaltenen Teppiche knüpfen die Halbnomaden aus Schafwolle. Die hier verwendete Wolle stammt von Schafen privater Tierhaltung.
Allen klassischen Kordi ist gemein, dass sie stark von turkmenischen, aber auch kaukasischen Musterdetails geprägt sind, streng geometrisch aber auch floral stilisierte Knüpfungen können vorkommen.
Kordi sind die einzigen Teppiche, welche keinen kulturell überlieferten ?standardisierten? Maßen unterliegen, vielmehr exotische Größen zeichnen ihn aus.
Die auf dem Markt inzwischen rar gewordenen Kordi, teils durch zunehmende Industrialisierung oder Konzentration auf die Landwirtschaft, machen diese Teppiche in exzellenter Qualität zum ausgeprägten Sammlerstück, zumal die Kurden ausschließlich für den häuslichen Eigenbedarf, wie z.B. auch als Aussteuergeschenk knüpfen. Auf dem Markt befinden sich noch semi-alte Kordi, welche einem stetigen Wertzuwachs unterliegen, da keine weiteren Stücke mehr geknüpft werden.