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Bei der oben angegebenen Brücke handelt es sich um einen Kaschkuli, der in Persien
handgeknüpft wurde. Diese Provenienz gehört zu den feinsten und besonders seltenen
Nomadenknüpfungen im Orient.
Diese wunderschönen Teppiche werden noch in der heutigen Zeit von wandernden Nomaden
auf einem waagrechten Knüpfstuhl gefertigt.
Die Motive stammen aus dem Leben der Nomaden und werden stilisiert wiedergegeben.
Die Wolle wurde von Hand versponnen, mit Naturfarben gefärbt und ist durch ihre
Fetthaltigkeit sehr strapazierfähig. Kette und Schuss sind aus reiner Schurwolle.
Eine Besonderheit der oben abgebildeten Brücke ist die Musterzeichnung im sog.
"Mihrab"-Dessin, welches eine Gebetsniesche darstellt.