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Der Ort Gougardjin liegt 50km nordwestlich von Bidjar. Das Gebiet wird vom Stamm der
Afsharen und Kurden bevölkert. Dort werden die besten und feinsten Bidjar-Teppiche
geknüpft. Seine legendäre Strapazierfähigkeit basiert auf vorzüglicher Wollqualität und
einem außerordentlich schweren Unterbau. Das einzigartige an der Bidjar-Bindung ist die
Einführung eines überaus dicken Schussfadens, der angefeuchtet wird und dadurch eine
enorme Dichte und Festigkeit erhält.
Geknüpft wird meistens mit dem Gördes-Knoten. Die Knotendichte beträgt ca. 420.000 Knoten pro m².
Auf rotem, braunem oder beigefarbenem Fond, selten andere Farbtöne, findet man Hexagons,
die von dem berühmten Herati-Design umgeben sind. Auch florale und durchgemusterte
Bidjar-Teppiche werden in dieser Region geknüpft.
Diese Brücke stellt aufgrund des seltenen Allover-Musters, welches aus einer Vielzahl von Rosen besteht, eine absolute Rarität dar. Diese einzigartige Dessinierung wird auch Rosenbidjar genannt.