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Südlich von Isphahan, nördlich vom Gebiet der Ghaschgais, lebt der kleine bäuerliche Halb-Nomadenstamm. Sie knüpfen heute noch mit Naturfarben gefärbter Wolle, die Jalameh-Brücken, Galerien und Teppiche. Das Innenfeld, das in exakte geometrische Formen, meist Quadrate oder Rauten als Grundmuster eingeteilt ist, sind reizvolle Stern- und bei manchen Teppichen Tiermotive eingegeben.
Manchmal werden auch zwei oder drei vertikale Hexagon-Medaillons geknüpft. Charakteristisches Merkmal für alle Jalameh ist ihre Buntheit und Farbenfreudigkeit. Typisch sind Farbkombinationen mit königsblau, tiefrot und einem dezenten grün. Für Nomadenteppiche ist die Knüpfeinstellung sehr fein und die Schur ist kurz, so dass die Dessinierung voll und klar zur Entfaltung kommt. Der Kett- und Schussfaden besteht aus Wolle, der Flor aus glänzender guter Schurwolle. Geknüpft wird im Senneh-Knoten (persischer Knoten). Die Feinheit der Knoten beträgt
ca. 250.000 pro m2.