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Zu den strapazierfähigsten Teppichen des Orients zählen seid jeher die Spitzenknüpfungen der Afschar-und Kurden Stämme des westpersischen Hamadan Gebietes.
Die exzellente Schurwollqualität erklärt sich durch Hochgebirgsschafe, welche im Hamadangebiet, auch die Schweiz Persiens genannt, beste Bedingungen vorfinden.
Der äußerst dichte, hohe Flor, welcher dem Bidjar einen unverwechselbaren, brettartigen Charakter gibt, ist nur durch eine spezielle Knüpftechnik dieser Provenienz möglich.
Um die Knoten ungewöhnlich fest anschlagen zu können und ein besonders festes Grundgewebe zu schaffen, werden die kräftigen Schussfäden aus Baumwolle zum Knüpfen angefeuchtet.
Der hier abgebildete Bidjar ist mit ca. 300.000 Knoten pro qm selbst für diese Provenienz fein von Hand geknüpft, wodurch die filigrane Musterzeichnung besonders gut zur Geltung kommt.
Die floralen Motive dieses Teppichs sind beim Bidjar, der meist geometrisch gemustert ist, äußerst selten zu finden.
Der hier abgebildete Teppich gehört somit zu den Raritäten persischer Knüpfkunst.